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Wann Rasen vertikutieren – Wann ist die richtige Zeit?

Die Antwort auf die Frage: Wann Rasen vertikutieren?

Wann Rasen vertikutieren und wann besser nicht? Diese Frage ist die am häufigsten gestellte und gleichzeitig auch die wichtigste Frage. Auf dieser Seite ist beschrieben, was genau zu beachten ist, um Ihren Rasen die beste Entwicklungsmöglichkeit zu geben.

Vertikutieren ist die absolute Wellnesskur für Ihren Rasen

Versierte Rasenkenner können ganze Vorträge über die rasenreinigende Wirkung des Vertikutierens halten. Es gibt auf keinen Fall ein besseres Verfahren, um Schnittgut sowie Moos, Rasenfilz aus abgestorbenen Pflanzenresten und flachwurzelndes Unkraut loszuwerden, als die Fläche regelmäßig zu vertikutieren. Wird dieses Unkraut nicht entfernt, behindert es den so wichtigen Luftaustausch, sowie die unverzichtbare Wasser- und Nährstoffzufuhr.

Zweimal pro Jahr sollte der Rasen vertikutiert werden

Kurz auf den Punkt gebracht: im Frühling und im Spätsommer sollte man den Boden vertikutieren. Die mit Abstand beste Zeit zum Vertikutieren sind die Monate April/Mai. Bei starker Bemoosung oder Filzanhäufung kann man im August/September noch einmal vertikutieren. Lassen Sie sich nicht vom völlig ramponierten Bild des Rasens nach dem vertikutieren verunsichern. Der Rasen erholt sich in kurzer Zeit wieder. Unterstützt durch eine erste Düngung zum Vegetationsbeginn, schließen sich kleinere eventuell entstehende Löcher wie von selbst wieder. Sollten doch größere Löcher entstanden sein, empfehlen wir, mit einer für Ihr Grundstück geeigneten Rasenmischung nachzusäen. Somit ist die Frage „wann Rasen vertikutieren“ ein für allemal geklärt.

Das Vertikutierprinzip

Um Moos, Verfilzungen und Unkrautwurzeln zu lösen schneidet eine rotierende Walze den Boden oberflächlich ein. Die Betonung liegt hierbei auf oberflächlich, denn der Boden soll ja nicht umgepflügt werden. Auf diese Weise bekommen die Grashalme wieder die Luft die sie zum Atmen brauchen und das Wasser das sie zum Wachsen benötigen. Im Anschluss an das Vertikutieren ist es ratsam den Rasen mit Nährstoffen (Dünger) zu versorgen, so dass er sich schneller wieder erholt und kräftig entwickeln kann.

Das erste Mal vertikutieren

Besondere Vorsicht bei der Frage „wann Rasen vertikutieren“ ist bei jungem Rasen geboten. Das Vertikutieren kann hier auch nicht fest verwurzelte Gräser herausschneiden. Deswegen ist es empfohlen, frisch angelegte Rasenflächen im Ansaatjahr besser nicht zu vertikutieren. Erst im 2. Standjahr können Sie den Rasen bei trockener Witterung vorsichtig vertikutieren.

Richtiges vertikutieren in wenigen Schritten

  1. Schritt: Düngen zu Vegetationsbeginn

Bevor Sie den Rasen nach dem Winter bearbeiten, sollte sich sollte sich Ihr Rasen vor dem Vertikutieren zunächst einmal regenerieren können. Regenerieren kann sich der Rasen, in dem Sie zunächst zu Vegetationsbeginn einen hochwertigen Rasendünger ausbringen, so dass die vom Winter gestressten Gräser gestärkt wieder wachsen können. Erst jetzt danach stellt sich die Frage, wann Rasen vertikutieren.
Bevor man das erste Mal vertikutiert, empfiehlt es sich die Rasenfläche zwei- bis dreimal zu mähen. Sehr wichtig hierbei zu beachten ist, dass die Rasenfläche und der Boden bereits angetrocknet sind.

  1. Schritt: Vertikutieren

Beim Vertikutieren bewegt man den Vertikutierer – idealerweise mehrmals – in Längs- und Querrichtung. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Messer der Vertikutiererwalze den Boden nur leicht berühren. Tauchen die Messer zu tief in den Boden schlitzen sie den Boden geradezu auf und beschädigt somit die Rasenwurzeln. Und (besonders auch für Ihren Geldbeutel) nicht ganz unwichtig, verschleißt der Vertikutierer, wenn die Messer zu tief in den Boden schneiden. Unsere Empfehlung ist es den Vertikutierer immer zügig über die Bodenfläche zu führen. Sollten Sie einmal mit dem Vertikutierer anhalten müssen, lassen Sie den Schaltbügel los, um ein Eingraben der Messer zu vermeiden.

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  1. Schritt: Nachsäen

Wenn Sie mit dem Vertikutieren fertig sind, können Sie kleinere Korrekturen der Bodenoberfläche vornehmen. Sollte es nötig sein, können Sie Oberboden auf- oder abtragen. Sollten kleinere Lücken durch das Vertikutieren auf dem Rasen entstanden sein, bleiben Sie ruhig, diese schließen sich von in der Regel nach einer Zeit von selbst. Sollten dennoch Größere, flächige Lücken entstanden sein, können Sie diese Lücken problemlos mit einer „Turbo-Nachsaat“schließen oder, wenn sie etwas mehr Geduld haben, können sie auch mit herkömmlichen Rasensamen nachsäen. Eine gleichmäßige Verteilung der Samen erhalten Sie mit einem Streuwagen oder einem Handstreuer.

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Gut zu wissen

Was ist der Unterschied zwischen Lüften und Vertikutieren?

Der Unterschied vom Lüften und Vertikutieren ist schnell erklärt. Beim „Lüften“ kämmen rotierende Federn den Zwischenraum zwischen den Grashalmen durch. Das Lüften dient der besseren Aufnahme von Nährstoffen und ergänzt die rundum beste Rasenpflege. Wir empfehlen deshalb das Lüften regelmäßig während der gesamten Sommersaison zu betreiben. Im Gegensatz zum Vertikutieren werden bei diesem Vorgang jedoch weder Unkraut noch flachwurzelnde Gräser, Rasenfilz oder Moos entfernt. Das Lüften ist ein Teil der Rasenpflege, ersetzt aber nicht das Vertikutieren.

Wie lassen sich klassische Fehler beim vertikutieren vermeiden?

Wenn man bei feuchtem oder nassen Boden vertikutiert, haftet der Rasenfilz sehr stark am Boden. Daher ist es unsere klare Empfehlung das Vertikutieren nur bei trockenem Boden zu erledigen. Bei feuchtem oder nassen Boden ist das Vertikutieren nicht sinnvoll. Ganz wichtig zu beachten ist, dass die rotierenden Messer der Vertikutiererwalze nicht zu tief in den Boden eindringen und ihn nur anritzen. Der Boden soll nicht umgepflügt werden, anderenfalls beschädigen Sie nur die Graswurzeln.

Die Einstellung der optimalen Messertiefe

Wie bereits oben beschrieben, sollten die Messer gerade den Boden berühren, anderenfalls könnten die Rasenwurzeln der Grashalme verletzt werden und außerdem nutzen sich die Klingen des Vertikutierers zu schnell ab, wenn die Messer zu tief ins Erdreich ragen. Unsere Empfehlung ist es je nach Bodenbeschaffenheit und der Messerabnutzung ab und an nachzujustieren. Die optimale Messertiefe sollte in der Regel 3 – 5 mm nicht überschreiten.

Das vertikutieren mit Elektroantrieb

Insbesondere in kleineren und mittelgroßen Gärten entpuppt sich der Vorteil der elektrisch betriebenen Vertikutierer: Bis auf das man auf das Stromkabel achten muss, lassen sich die Elektrovertikutierer ganz bequem manövrieren und unterscheiden sich kaum in der Handhabung vom Benzin-Rasenmäher.

 

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